MODESTA GmbH

Unsere Ziegelhäuser

 

Auch bei unseren Ziegelbauten orientieren wir uns an historischen Strukturen. Das heißt nicht, dass wir moderne Architektur ablehnen!

 

Wichtig ist, dass sich die neuen Bauwerke in Ihrer Proportion und in ihrer Farbgebung harmonisch in ihre Nachbarschaft einfügen. Nur so kann der Neubau ein gewachsenes Dorfbild erhalten oder verbessern.

 

Einen Katalog aufzuschlagen, sich ein Haus auszusuchen und dieses auf dem Lageplan Ihres Grundstücks zu plazieren – ohne Rücksicht auf die Nachbarbebauung – diese Art zu Bauen zerstört gewachsene Strukturen. Ihr gutes Geld ist auf diese Weise nicht werthaltig investiert!


Ihr Neubau sollte nicht nur reiner Wohnraum sein, er muß ein positives Lebensgefühl vermitteln –  die innere Harmonie fördern!

 

Unsere Vorbilder

 

Unsere Vorfahren haben von ihren Architekten verlangt, eine besondere Aufmerksamkeit der Hausfassade zu widmen.

 

Mit Einzug der Katalog-Architektur in unsere Neubaugebiete ist dieser Anspruch ziemlich verloren gegangen.

Wir wollen uns rückbesinnen!

 

Baubeschreibung

 

Sämtliche Ingenieurleistungen sind im Kaufpreis enthalten.


Behördliche Kosten wie Baugenehmigungsgebühr, Prüfstatik, Herstellung von Katasterplänen/Lageplänen, Gebäudeeinmessung, Hausabnahmen, Schornstein-abnahmen etc. sind nicht enthalten. Ebenfalls nicht enthalten sind Heizkosten mit der hauseigenen Heizanlage während der Bauphase

 

Erdarbeiten – Zuwegung – Erschließung
Es wird von der Bodenklasse 3 ausgegangen. Es werden sämtliche für die Baudurchführung notwendigen Erdarbeiten durch¬geführt. Dazu gehört das Abschieben des Mutterbodens im Bereich des Hauskörpers sowie des Arbeitsraumes mit seitlicher Lagerung des Mutterbodens, ausgehend von einer Schichtstärke von ca. 30 cm. Die abgeschobene Fläche im Bereich des Hauskörpers wird in einer Schichtstärke von 30 cm mit verdichtungsfähigem Füllsand/-kies aufgefüllt und verdichtet. Darüber hinaus erforderlicher Füllboden wird gesondert in Rechnung gestellt bzw. vom Bauherren geliefert. Die Zuwegung zur Baustelle und die Baustelle selbst muß für Baufahrzeuge befahrbar sein, eventuelle Befestigungsarbeiten gehen zu Lasten des Bauherren.

 

1. Fundamente und Gründung
Die Gründung erfolgt gemäß statischer Berechnung und besteht aus frostfrei gegründeten Streifenfundamenten im Außenbereich und einer tragenden Bodenplatte im Innern des Hauses – ausgeführt in WU-Beton.

 

2. Versorgungsleitungen
Die Sanitär-Grundleitungen werden unterhalb der Bodenplatte in KG-Rohr ausgeführt. Für Strom, Wasser, Telefon etc. werden Leerrohre verlegt. Die Erdung erfolgt gem. den Vorschriften des Elektro-Versorgungsunternehmens. Alle Leitungen bis Außenkante Haus – Leitungen auf dem Grundstück bauseits.

 

3. Wände
3.1 Außenwandaufbau im Erdgeschoss sowie Dachgeschoss (Giebel)
Von Innen nach Außen: 17,5 cm Porenziegel, 120 mm Mineralwolldämmung, 11,5 – 12,5 cm Ziegelmauerwerk mit alten, roten Ziegelsteinen mit Verzierungen vermauert, innenseitig Kalk-Zementstrukturputz.

 

3.2 Innenwände im Erdgeschoss
Kalksandstein mit Kalkzement-Strukturputz. Wandstärke der Innenwände gem. Zeichnung.

 

3.3 Innenwände im Obergeschoss
Innenwände als Holzständerwerk mit innenliegender Schalldämmung, beidseitig mit Spanplatte und Gipskarton beplankt.

 

4. Erdgeschossdecke
Holzbalkendecke mit sichtbaren Holzbalken und sägerauen Holzbrettern. Deckenbalken werden sägegestreift eingebaut.

 

5. Fußbodenaufbau
Fußbodenaufbau im Erdgeschoss: Auf der Betonplatte Wärmedämmung nach DIN, 60-80 mm Estrich (Fußbodenheizung). Der Fußboden des Obergeschosses ist zusätzlich schallisoliert: Aufbau von unten nach oben: Holzbohle 30 mm, 40 mm Schallschutzbeton, Trittschalldämmung 30 mm, ca. 40 mm Zementestrich.
Der Dachboden ist begehbar (Rauspund).

 

6. Fußbodenbelag
nicht im Kaufpreis enthalten

 

7. Tischlerarbeiten
7.1 Fenster und Terrassentüren
Nach außen zu öffnende Holzsprossenfenster und Terrassentürelemente mit Isolierverglasung gem. Bauzeichnung – auf Wunsch werden Drehkipp-Fensterelemente ohne Mehrpreis eingebaut; Holzart: Fichte. – Aus technischen und architektonischen Gründen werden die Sprossen beidseitig aufgeklebt. Hierdurch können feinere Sprossen erreicht werden (Mindest-Holzstärke). Fenster und Türen werden lasiert oder weiß lackiert.

 

7.2 Fensterbänke innen
Holzfensterbänke, farblos lackiert.

 

7.3 Hauseingangstür
Tischlergefertigte Holztür als Kassettentür mit Isolierverglasung, farbig lackiert. Beschlag: Schmiedeeisen oder Messing.

 

7.4 Innentüren
Massive Holzkassettentüren aus Kiefer astig mit Futter und Bekleidung. Türen und Zargen endbehandelt, Türbeschläge aus Messing.

 

8. Treppe zum DG
Eingestemmte Fichtenholztreppe oder Stahlbeton-Rohling, vorgesehen zum Verfliesen.

 

9. Malerarbeiten
Wände im Erdgeschoss mit Silikatfarbe weiß oder leicht getönt gestrichen. Wände und Decken im Treppenbereich des OG mit Gips- Rauputz versehen und weiß oder leicht getönt gestrichen. Die Schlafräume erhalten Rauhfasertapete, weiß oder leicht getönt gestrichen. Alle Holzteile im Außenbereich imprägniert, im Innenbereich mit Naturöl behandelt.

 

10. Elektro-Installation
Die Vorschriften und Bestimmungen der VDE sind in allen Teilen maßgebend. Die Installation erfolgt ab Hauptsicherung im EG und im OG mit U.P.-Material mit modernen großflächigen reinweißen Schalter- und Steckdosen (Marken¬fabrikat nach Mustervorlage), Zählerkasten mit Sicherungsautomaten.

Ausstattung der Räume wie folgt:

Wohn-/Esszimmer: 10 Steckdosen, 3 Deckenbrennstellen

Gäste-/Arbeitszimmer: je 5 Steckdosen, 1 Deckenbrennstelle

Flure (EG + OG): je 1 Steckdose, 1 Deckenbrennstelle mit Wechselschaltung

Treppenhausbereich: 1 Brennstelle mit Wechselschaltung

WC/EG: 1 FR-Steckdose, 1 Deckenbrennstelle oder Wandauslass

Bad/OG: 2 FR-Steckdose, 2 Deckenbrennstelle oder  Wandauslass

Küche: 8 Steckdosen, 1 Deckenbrennstelle, 1 Herdanschluß, 1 Geschirrspülanschlus

Schlafzimmer: 5 Steckdosen, 1 Deckenbrennstelle

Schrankraum: 1 Deckenbrennstelle, 1 Steckdose

Terrasse: 1 FR-Steckdose, abschaltbar  von innen; 1 Wandauslass, Schalter innen

HWR: 6 Steckdosen, 1 Deckenbrennstelle   

2 Anschlüsse für Telefon, 2 Anschlüsse für Radio und Fernsehen, Gonganlage.
1 Außenbrennstelle neben dem Haupteingang sowie neben der HWR-Tür.

 

11. Sanitärinstallation
11.1 Abflussrohre
Innerhalb des Hauses nach DIN. Anschlusskosten an das örtliche Kanalisationsnetz sind vom Bauherren zu tragen.


11.2. Wasserleitungen
Warm- und Kaltwasserleitungen in Kupferrohr.


11.3 Sanitäre Objekte

  • eine emaillierte Badewanne 170/75 mit Wanneneinlauf und Brausebatterie
  • eine emaillierte Duschwannen 90/90 mit Brausebatterie und Haltestange
  • ein Porzellan-Waschtisch 65 cm (Bad), ein Porzellan-Waschtisch 50 cm (WC)
  • zwei wandhängende Porzellan-WC-Anlagen mit Geberit-Unterputz-Spülkasten
  • Bodenablauf im WC
  • Bidet o.ä. ist nicht im Kaufpreis enthalten – Einbau gegen Mehrpreis

Qualität und Ausstattung:
Alle Objekte in weiß glänzend
– Armaturen: Einhebelmischer in chrom/glänzend
Sonstige Ausstattung:
Ein Außenwasserhahn, automatisch entleerend im Bereich der Küchen- oder Badinstallation

 

12. Fliesenarbeiten
nicht im Kaufpreis enthalten.

 

13. Hauswirtschaftsraum
Wasseranschluss und -abfluss für Waschmaschine. Stahlemailliertes Ausgussbecken mit Kalt- u. Warmwasseranschluss.

 

14. Heizung
Fußbodenheizung im Erdgeschoss in Kupferrohr, Plattenheizkörper im Dachgeschoss. Gastherme im Spitzbodenbereich oder im HWR, Heizungssteuerung per Fernbedienung im EG. Warmwasserbereitung über Vorratsspeicher mit Zirkulationsleitung.

 

15. Dach
 


Gem. statischer Berechnung.Holz Güteklasse II, Schnittklasse A/B. Sämtliche konstruktiven Bauteile imprägniert, der Traufbereich mit Traufschalung mit sichtbaren Sparrenköpfen, Sparrenköpfe gehobelt, Dachüberstand im Traufbereich ca. 40 cm, im Giebel ca. 20 cm.


15.2 Dacheindeckung
Die Dacheindeckung erfolgt mit alter, roter Tonziegelpfanne (auf Wunsch auch neue Tonhohlpfannen der Fa. Algermissen) auf wasserführendem Unterdach (imprägnierte Dachschalung mit diffusionsoffener Schalungsbahn).


15.3 Isolierung
Die Isolierung im ausgebauten Dachbereich (ohne Spitzboden) erfolgt als Vollsparrendämmung mit Rockwool – hier wird der ges. Zwischenraum zwischen den Sparren mit Mineralwolle im Ausblasverfahren ausgefüllt – Wärmedämmung 220 mm.


15.4 Dachrinnen und Fallrohre
Umlaufend aus Zink.

 

16. Schornstein
Der Schornstein wird als Fertigteilschornstein ausgeführt und erhält einen Plewa-Einsatz.